Na ja, hier auf dem Foto hätten wir schon mal ein
paar Exemplare. Und zwar ein paar ziemlich gefräßige.
;)
Meerschweinchen kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika.
Hier sind sie an Temperaturen von etwa 15 bis 20 °C gewöhnt.
Sie leben im Hochland der Anden in Erdlöchern und Höhlen,
die von anderen Tieren gegraben und dann verlassen wurden, und bevorzugen
eine Umgebung in relativ offenem Gelände, in der sich aber
trotzdem viele Verstecke finden. Ihre einzige Verteidigungsstrategie
besteht nämlich im rechtzeitigen Erkennen von Gefahren und
der darauffolgenden Flucht.
Die natürliche Ernährung der Meerschweinchen besteht hauptsächlich
aus dem Vitamin-C-reichen Gras des südamerikanischen Hochlandes.
Daneben fressen sie aber auch Kräuter, Laub und die Rinde verschiedener
Bäume. Da sie einen Stopfmagen besitzen und deshalb fast durchgängig
fressen müssen, sind sie fast ständig auf Nahrungssuche.
Dabei legen sie weite Strecken zurück.
Meerschweinchen sind sehr soziale Tiere, die in Gruppen von etwa
15 bis 20 Tieren leben und ein reges, sehr interessantes Sozialverhalten
zeigen. Sie verständigen sich hauptsächlich akustisch.
Die südamerikanischen Einwohner domestizierten Meerschweinchen
schon vor langer Zeit (vor etwa 3000 Jahren) und halten sie noch
heute als Fleischlieferanten. Damals sollen sie aber auch als Opfertiere
gedient haben.
Erst im 16. Jahrhundert wurden sie von Seefahrern mit über
das Meer nach Europa gebracht und anfangs sowohl als Spielkamerad
für Kinder als auch als Nutztier gehalten.